Tour de Murg

Bericht von der Praevis - Radtour im Mai 2007

Beginnen tat alles am 12.05 , 8:15 am Hbf Tübingen. 14 Mitglieder versammelten sich mit ihren Rädern, um über Herrenberg und Eutingen nach Freudenstadt zu fahren. So war es jedenfalls geplant - jedoch unsere Vorstandsmitglieder, ins Gespräch vertieft, merkten erst nach Abfahrt des Zuges in Eutingen, dass eigentlich Aussteigen angesagt gewesen wäre.

Der Rest der Gruppe stieg in Freudenstadt Hbf aus und erst da wurde festgestellt: 3 Radler fehlen!

Trotzdem ging es los. Doch am Ortsrand von Freudenstadt - oh weh - 2 weitere waren verschwunden. Auch an unserem ersten ausgemachten Treffpunkt in Baiersbronn - keiner der Vermissten war zu sehen!

Wir schalteten eine Telefonleitung zu Christel in Tübingen. Gott sei Dank wusste sie, dass Silvi und Heinrich schon mit großem Schwung bis Kloster Reichenbach vorgestoßen waren und dort warteten. Als wir beim Kloster ankamen, siehe da, der Vorstand hatte sich auch wieder eingefunden.

Nach mehreren Versuchen hatten sie in Horb einen Busfahrer beschwatzt, sie mit ihren Rädern nach Freudenstadt zu bringen. Jetzt konnte es also richtig losgehen.

Durch wunderschöne Wiesen ging es entlang der Murg bis Huzenbach. Dort wechselten wir die Murgseite und fuhren bereits im tiefen Schwarzwald an den hohen, roten Felsen vorbei. Hier mussten wir auch zum ersten Mal beweisen, dass bei den Praevis auch " Muckis " aufgebaut werden. Der Blick  auf die tiefer liegende Murg mit ihren durch die Jahrtausende abgewaschenen Felsen entschädigte jedoch für alle Mühen. Durch ein tolles Felsentor ging es dann hinab nach Forbach - endlich Mittagspause -.

Frisch gestärkt wurden die verbleibenden Steigungen fulminant gemeistert. Ab dann ging es dann wirklich nur noch bergab.

Im wunderschönen Gernsbach winkte Kaffee; Kuchen und Eis.

Dann ging es weiter der Murg entlang über Gaggenau, Schloss Rotenfels nach Rastatt, wo wir noch die Barockresidenz und den Schlossgarten besichtigen Konnten.

Per Panorama-Straßenbahn  ging es dann nach Karlruhe, wo der erhoffte Zug wegen Bauarbeiten leider ausfiel. So hatten wir Zeit, in aller Ruhe vor dem Bahnhof in schönster Abendsonne, unterhalten von Junggesellen - Abschiedsmusikern unser Abendbrot zu genießen.

Best gelaunt bestiegen wir dann den Zug nach Stuttgart und kamen um 22:30 wieder in Tübingen an.

Ein erlebnisreicher Tag und der allseits geäußerte Beschluss, möglichst bald wieder zusammen zu radeln.

Wir überlegen schon mal, wohin die nächste Tour gehen könnte.

 

Gudrun Schollbach                                      Eckarteldtkeller


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