Qigong

Seit Februar 2015 gibt es Qigong auch bei den Prävis,                        

jeden Freitag von 12 bis 13 Uhr.

                                                  

mit Gerhard Meszaros

          

 

 




Nachfolgend soll eine kurze Einführung in Qigong gegeben werden.

Qigong sind Übungen (Gong), die den Qi-Fluss (Fluss der Lebensenergie) harmonisieren und das Qi vermehren sollen. Das harmonische Fließen einer ausreichenden Menge Qi ist für das Leben wichtig (ohne Qi-Fluss kein Leben). Deshalb hat das Üben von Qigong Einfluss auf alle Bereiche des Lebens und fördert einen gesunden Körper und Geist.

In erster Linie ist das Ziel der Bewegungen, in die Ruhe zu führen – im Weiteren auch, das Qi zu lenken. Neben einer tiefen Entspannung (im Sinne von Wohlspannung) verbessert sich die Sauerstoffaufnahme, der Geist wird beruhigt und klar, die Emotionen ausgeglichen, die Durchblutung gefördert. Qigong hat einen positiven Einfluss auf alle Regulationsprozesse des Menschen.

Für Qigong braucht man Geduld (mit sich selbst) und bequeme Kleidung.

Man kann Qigong im Stehen, Gehen, Sitzen, Liegen und mit oder ohne Bewegung machen.

Tägliches Üben ist kein Muss, allerdings führt es zu rascheren und langanhaltenderen Erfolgen. Dabei sollten man sich mindestens 20 Minuten pro Tag Zeit für sich selbst nehmen.

Wir wollen mit Qigong-Übungen Achtsamkeit für uns und für andere erreichen.

Nur wer auf sich selbst achtet, kann auch anderen gegenüber Achtsam sein.

Qigong ist ein Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

Die Yin – Yang Theorie ist ein wichtiger Bestandteil der TCM und somit auch von Qigong.

 

Yin und Yang sind zwei Begriffe der chinesischen Philosophie, insbesondere des Daoismus. Sie stehen für polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte oder Prinzipien. In dem Symbol ist darge-stellt, dass eines aus dem anderem hervor geht. Yang erzeugt Yin und Yin gebiert Yang. Nichts ist vollkommen Yin und nichts ist vollkommen Yang. Jedes enthält auch einen Teil des anderen in sich. Keines ist ohne das andere denkbar.





 

 

Übungen bei uns im Kurs:

Wir beginnen mit langsamen Beweglichkeitsübungen im Sitzen. Alle Gelenke werden bewegt.                  

Danach kommen idR. Fingerqigong-Übungen im Sitzen, denn wer seine Finger gezielt bewegen kann, bleibt länger Selbständig. Dann folgen verschiedene (einfache) Übungen im Stehen.                                       

Die letzten 20 Minuten enden bei uns meist mit den 18-harmonischen Übungen.


Wir sind nicht nur Verantwortlich für das was wir tun,

                                       sondern auch für das, was wir nicht tun                                                         

Laotse
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